Kamino - Programmkino  Reutlingen (Genossenschaft)

Kino & Bar

 

Klein, fein und bequem

 

Nehmen Sie Platz im kleinen, aber feinen Programmkino KAMINO im neu gestalteten Wendler Areal. Über 750 Reutlinger haben sich zu einer gemeinnützigen Genossenschaft zusammengeschlossen, um hier eine sinnvolle Ergänzung zum etablierten Kinoprogramm zu bieten.

 

Eine eigene Programmgruppe, bestehend aus zehn Genossenschaftsmitgliedern, stellt jeden Monat ein sehr attraktives Filmprogramm zusammen. Täglich erwarten Sie mindestens zwei Kinoveranstaltungen, am Wochenende ergänzen Spätvorstellungen und Kinderfilme das Programm.

 

Das KAMINO ist mit modernster Kino-Technik ausgestattet. Auf die 21 qm große Leinwand projeziert ein D-Cinema Projektor mit 2K-Technologie und einer Auflösung von 2048 x 1080 Pixel. Für ausgezeichnete Akustik sorgt ein DOLBY-Prozessor CP 750 mit Subwoofer, Effekt- und Surround-Lautsprechern.

 

Nehmen Sie Platz in einem von 92 bequemen Kinosesseln auf neun ansteigenden Reihen. Dabei ist die mittlere Sitzreihe so gestaltet, dass sie auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann. Und nicht zu vergessen: Fürs Treffen vor und nach dem Film gibt’s eine nette kleine Bar im Kino-Foyer.

 

Nur wir drei gemeinsam | Nous trois ou rien…

In seinem Regiedebüt erzählt der französische Drehbuchautor, Komiker, Rapper, Regisseur und Schauspieler iranischer Herkunft, Nouchi Tabib („Kheiron“), mit Humor und Menschlichkeit die Geschichte seiner eigenen Eltern und ihren Widerstand gegen das Regime des Schahs und später gegen das Regime Ayatollah Khomeinis sowie ihre Flucht aus dem Iran

 

 

Haymatloz

Achtung! Aufgrund der großen Nachfrage gibt es eine Zusatzvorstellung
Sonntag, 13. November, 11:15 Uhr (ausverkauft) und 14:00 Uhr

Haymatloz // Sun Day Movies

 

D 2016 // Regie: Eren Önsöz // Dokumentarfilm // 94 min // FSK 0
Gast: Edzard Reuter (zur 1. Vorstellung um 11:15 Uhr)

Direkt nach der Machtergreifung durch die Nazis verloren rund ein Drittel der Professoren ihre Stellungen an deutschen Universitäten. Was die Wenigsten wissen: zahlreiche Intellektuelle, Juden und Antifaschisten, flüchteten in das unbekannte Exilland Türkei. Staatsgründer Atatürk hatte die Deutschen eingeladen, an seiner ambitionierten Universitätsreform mitzuwirken.

Die Filmemacherin Eren Önsöz begleitet die letzten Nachkommen dieser Professoren an Schauplätze in der Schweiz, Deutschland und in der Türkei. Mithilfe von fünf Protagonisten, die in der Türkei geboren und aufgewachsen sind, untersucht sie dieses vergessene Kapitel deutsch-türkischer Geschichte, dessen Bedeutung bis in unsere Gegenwart reicht. An der Europäisierung der Türkei waren die renommierten Deutschen wesentlich beteiligt. Doch was ist von dem Kultur- und Wissenstransfer unter Premier Erdogan übrig geblieben? Wo doch heute in der Türkei die Atatürkschen Reformen rückgängig gemacht und laizistische Strukturen aufgelöst werden. Gilt das auch für die Bemühungen der Exilant? Inmitten der weltweiten Flüchtlingskrise wirft der Dokumentarfilm hochaktuelle Fragen auf und beleuchtet das Schicksal der akademischen Elite Deutschlands im türkischen Exil: Verfolgt, hofiert und »haymatloz«. (Quelle: Verleih)

Die Abenteuer des Prinzen Achmed

Einführung: Dr. Evamaria Blattner, Stadtmuseum Tübingen.

 

Charlotte(Lotte) Reiniger, geb. am 2.6.1899 in Berlin-Charlottenburg, gilt als die Schöpferin des Silhouetten-films. Die Abenteuer des Prinzen Achmed war der erste abendfüllende Trickfilm in der Filmgeschichte. Rund drei Jahre arbeitete die Scheren-schnittkünstlerin mit ihren Kollegen, unter anderen der Maler und Avantgardefilmer Walter Ruttmann, an der Herstellung des Silhouetten-films.

 

Filmkünstlerische Ambitionen und großes handwerkliches Können finden in diesem Märchenfilm zusammen, dessen filigrane Figuren und phantasievolle Dekors verzaubern.

 

Ein zeitlos schöner Film mit Motiven der Märchen aus 1001 Nacht, entstanden in Handarbeit an ca. 100.000 Einzelbildern.


Mali Blues

Musik prägt Malis kulturelle Identität. Doch sie wird von radikalen Islamisten bedroht. Im Film MALI BLUES begeben wir uns mit den Stars des Global Pop Fatoumata Diawara, Bassekou Kouyaté, Master Soumy und Ahmed Ag Kaedi auf eine musikalische Reise ins verstörte Herz Malis. Kann ihre Musik zur Versöhnung beitragen?

„Erklär deinen Islam! – Mali gilt als musikalische Weltmacht, von dort stammen Stars wie der Afro-Blues-Barde Ali Farka Touré. Doch Dschihadisten bedrohen die Musikszene, wie der Dokumentarfilm „Mali Blues“ zeigt. In seinem Heimatort Kidal zerstörten Dschihadisten seine Instrumente; sie drohten dem Gitarristen, ihm die Finger abzuschneiden. Musik sei Sünde! Islamistische Fanatiker, die weite Teile von Malis Norden beherrschen, haben Musizieren verboten. Ahmed Ag Kaedi erzählt die traurige Geschichte im Hof eines Hauses in Bamako. Der Flüchtling, den Heimweh nach der Wüste plagt, kann sich auch in Malis Hauptstadt nicht sicher fühlen. Denn als Tuareg gehört Ahmed Ag Kaedi zu einem Volk, das seinen eigenen Staat anstrebt, und teilweise mit den Islamisten kooperiert. Im Süden misstrauen viele jedem Tuareg.“
– Spiegel Online, 28.8.2016

Gestrandet

OmU
»Gestrandet« in Ostfriesland: Fünf Eritreer kommen 2014 ins 1500-Seelen-Dorf Strackholt. Der eindringliche Film schildert nicht nur die Nöte der Geflüchteten und die Sorgen ihrer ehrenamtlichen Betreuer, sondern zeigt auch, wie beide Seiten voneinander lernen und zu einem größeren Verständnis gelangen.
D 2016 // 78 min // FSK 0